Warmer Schreibtisch, voller Geldbeutel

Zahlreiche Heizsysteme in Deutschland sind veraltet und kosten unnötig viel Geld. Umweltminister Peter Altmaier hat bereits eine „Abwrackprämie“ für alte Heizkörper gefordert. Ein Ende der steigenden Energiepreise ist nicht zu erwarten. Somit braucht es innovative Lösungen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Das Unternehmen Accuramics geht mit seinem Hightech-Effizienzsystem einen gleichermaßen einfachen wie auch kostengünstigen Weg.

Das Prinzip ist relativ simpel: Ein Hochleistungskeramikwärmespeicher sorgt für mehr Effizienz im Heizkessel. Durch eine Brennerflamme wird der Wärmespeicher aufgeheizt. Wäh­rend ohne Keramik der größte Teil der Energie direkt nach Abschalten des Brenners wieder verloren geht, wird durch Accuramics 1100 kontinuierlich Energie an den Heizkessel abgegeben. Somit muss der Brenner deutlich seltener in Betrieb genommen werden als üblich. Weitere Komponenten optimieren das Kernsystem. Besonders wichtig ist den Erfindern dabei die Nachhaltigkeit. „Nach nur zweieinhalb Heiztagen wird die zur Herstellung des Systems ­benötigte Energie schon wieder eingespart“, erklärt Accuramics-Geschäftsführer Olaf Tinzmann. Je nach Kesseltyp kann letztlich bis zu 15 % der Energie gespart werden.

Das Besondere an Keramik: Sie trotzt extrem hohen Tem­peraturen und ist verschleißfrei. Da der Brenner deutlich selte-ner aktiv ist als bisher, ergibt sich nicht nur eine Brennstoff­einsparung, sondern auch ein ­gesenkter Stromverbrauch und eine län­gere Lebensdauer. Die Hightech-Keramik eignet sich für alle ­gängigen Nieder- und Konstant­temperaturkessel im mo­du­lie­renden oder getakteten Betrieb – unabhängig vom Fabrikat. Voraussetzung für den Einbau ist ein horizontaler Gebläsebrenner.

Schwindelerregende Anschaffungskosten brauchen Kunden im Übrigen nicht zu befürchten. „Das kann sich im Prinzip jeder leisten“, sagt Tinzmann, „besonders interessant sind die kurzen Amortisationszeiten von unter zwei Jahren.“ Maßgeschneiderte Finanzierungs- oder Leasingmodelle hat das Unternehmen speziell für Firmenkunden entwickelt. „Die monatliche Einsparung ist dabei immer größer als die Leasing­rate“, verspricht Tinzmann. Der Kundenkreis der Münchener Firma reicht vom Großunternehmen über öffentlichen Einrichtungen bis hin zu Privathaushalten. Auch zahlreiche bayerische Kommunen haben sich bereits für Accuramics 1100 entschieden. Im vergangenen Jahr wurden 200 Installationen vorgenommen.

Zusammen mit dem Partner Saint Gobain, der mehr als 150 Jahre Erfahrung in der Keramikentwicklung und -fertigung hat, steht das Unternehmen für Qualität „made in Germany“. Fünf Jahre Garantie gibt der Hersteller auf die Funktionsfähigkeit der Hightech-Keramik.

Julian Reusch


Artikel vom: 2012-12-07 09:55:00