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Deutschlands Führungskräfte wollen Energieministerium

Versorgung: Führungskräfteverband sieht in einem eigenständigen Energieministerium auf Bundesebene die Grundlage für eine schnelle Energiewende.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Energiewende vorantreiben und hält nach Abschluss des Kernenergieausstiegs im Jahr 2022 die Schaffung eines Energieministeriums auf Bundesebene für denkbar. Der Berufsverband Die Führungskräfte-DFK begrüßt den Vorstoß der Bundeskanzlerin, fordert aber zügiges Handeln.

DFK-Vorsitzender Bernhard von Rothkirch betont: "Diese Entscheidung ist überfällig. Die schleppende Umsetzung der von der Bundesregierung ausgerufenen Energiewende zeigt, dass die Kompetenzzersplitterung in verschiedene Bundes- und Länderministerien und -behörden schädlich ist. Jetzt ist nicht die Zeit für kleinliches Kompetenzgerangel. Immerhin geht es bei der Energieversorgung um eine Schlüsselindustrie in Deutschland."

Es komme aber nicht nur auf die Organisationsform an, sondern vor allem darauf, die Energiewende schneller und konsistenter zu managen. Nach dem Ausstiegsbeschluss zur Kernenergie müssten jetzt auch die anderen Themen wie Netzausbau, Speicherausbau, die Förderungssysteme für die erneuerbaren Energien und vieles mehr zügig vorangebracht werden. "Hier ist die Bundesregierung gefordert. Und das nicht erst in 10 Jahren", mahnt von Rothkirch. Hierfür müssen nach den Vorstellungen des Führungskräfteverbandes die notwendigen Kompetenzen so gebündelt werden, dass sie sich nicht gegenseitig behindern und Entscheidungen auch getroffen und durchgesetzt werden können. Ein eigenständiges Energieministerium könnte dafür die Grundlage schaffen.

Artikel vom: 2012-05-03 13:44:00
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