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Die Unmöglichkeit zu sparen

Schuldenpolitik: In Zeiten der Finanzkrise und enormer Staatsverschuldung ruft England europaweit zum Sparen auf – im herkömmlichen Sinn. Denn modernes Sparen bedeutet in der Politik heute etwas anderes als in Schwaben oder Schottland.

David Cameron hat die Europäische Union mit einem merkwürdigen Ansinnen verschreckt. Er möchte, dass sie spart. Am liebsten im traditionellen Sinn, dass also weniger ausgegeben wird als bisher. Wenigstens soll der EU-Haushalt eingefroren werden. Typisch insulares Querulantentum, da ist man sich in Brüssel fast einig. Und erweist sich wieder mal als schlechtes Vorbild für den Rest Europas, das ja zu Sparsamkeit aufgerufen ist. Es ist eben schwierig, das Wort vom Sparen, das jeder im Munde führt, in Taten umzusetzen.

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Das Problem mit Fernost

Protektionismus: Das Thema China wird überall heftig diskutiert. Darf man Unternehmen der Volksrepublik Übernahmen in anderen Ländern ermöglichen? Oder ist das mit zu viel Sicherheitsrisiko behaftet? Während Europa der Frage gelassen gegenübersteht, versuchen die USA derzeit alles, um chinesische Firmen aus dem Land fernzuhalten.

Ein eigenartiges Stimmungsbild beherrscht derzeit das Verhältnis zwischen China und weiten Teilen der westlichen Welt.

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Der nächste Goldrausch

Sicherheit: Das Geld befindet sich in einer Krise – viele sehnen sich daher nach dem Goldstandard. Staaten kaufen derzeit so viele der glänzenden Barren, wie schon lange nicht mehr.

Gold und Geld: In der guten alten Zeit waren die zwei ein eng verbundenes, ja aneinander gefesseltes Paar – bis man sich trennte und jeder seiner Wege ging. Aber irgendwie kommt man nicht voneinander los.



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Kein leichtes Los

US-Wahlen: Staatsverschuldung und Nach-Krisen-Stimmung – dem künftigen Präsidenten steht eine schwere Aufgabe bevor, sagt Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

WirtschaftsKurier: Herr Braml, geht es den US-Bürgern nach vier Jahren Barack Obama wirtschaftlich besser?

Josef Braml: Der Hauptwähler­klientel von Obama geht es nicht besser. Je ein Drittel der Latinos und der Schwarzen leben unterhalb der Armutsgrenze. Mit über 8 % ist die Arbeitslosenrate in den USA für US-Verhältnisse sehr hoch. Die wenigen, die vor der ­Finanzkrise schon sehr wohlhabend waren, sind dagegen heute noch reicher. Wer jetzt von Obama enttäuscht ist, versteht jedoch nicht, wie groß die Probleme ­waren, die ihm sein Vorgänger hinterlassen hat. Und er versteht auch nicht, wie das politische System in den Staaten funktioniert.
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Im Land der Schere

Finanzpolitik: In den Vereinigten Staaten wird der Abstand zwischen Arm und Reich immer größer – in Deutschland auch, doch die Situation ist nicht vergleichbar.

Mitt Romney hat sich einen Fauxpas geleistet. Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner hat auf abstoßende Weise eine bemerkenswerte Wahrheit gesagt: 47 % der Amerikaner zahlen keine Steuern. Dummerweise hat er diese Nichtzahler zu Nichtsnutzen erklärt. Trotzdem müsste der deutsche Leser aufhorchen. Fast die Hälfte der Amerikaner zahlt keine Steuern? Das ist ja praktisch wie bei uns! Auch unser Finanzminister bekommt nur von der Hälfte seiner potenziellen „Kunden“ Steuergelder. Sollten die USA und Deutschland im Umgang mit ihren weniger Begüterten etwa gar nicht so weit auseinanderliegen?
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Mitten im Wirbel der Eurokrise

Schwellenländer: Christoph Witte, Deutschland-Direktor des Kreditversicherers Delcredere, über die Folgen der Eurokrise, die Auswirkungen auf die Preise und was mit offenen Rechnungen passiert, falls der Euro zerbricht.

WirtschaftsKurier: Delcredere versteht sich als Spezialist für Schwellenländer. Wo genau liegen Ihre Schwerpunkte?

Christoph Witte: Knapp 20 % unseres Umsatzes betreffen Kredit­risiken in den neuen EU-Mitgliedstaaten Zentraleuropas. Hinzu kommen die ehemaligen GUS-Staaten (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, Zusammenschluss verschiedener Nachfolgestaaten der Sowjetunion; Anm. d. Red.) Ukraine und Russland mit ihren starken Wachstumsraten sowie die Länder in der EU-Peripherie. Auch Serbien und Kroatien sind wichtige Märkte. Generell haben Schwellenländer für uns Vorrang.
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Mary Poppins aus Berlin

Politik: Angela Merkel ist um ihre Aufgabe in der Eurokrise nicht zu beneiden. In Deutschland läuft es wirtschaftlich hervorragend – und die Kanzlerin animiert andere Nationen zum Sparen: Das birgt Konfliktpotenzial, das nicht immer leicht zu handeln ist.

Die Kinder der englischen Oberschicht haben ein Leben lang ein besonders inniges Verhältnis zu ihrer Nanny. Mama und Papa sind meist in der Gesellschaft unterwegs. Die Nanny aber ist da, vor der Schulzeit, während der Schulzeit und danach. Sie ist liebevoll, ein wenig streng und weiß, worauf es im Leben ankommt. Vor allem aber: Sie lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Europa hat in der Krise eine solche Nanny. Sie heißt Angela Merkel, wird bei allen Nachbarn geschätzt, auch wenn sich der eine oder andere gegen sie aufbäumt. Wie die Nanny Mary Poppins bringt sie am Ende Harmonie in die Familie.

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Beton-Platin

Immobilien: Den Status des Beton-Golds scheinen Wohnungen und Häuser schon hinter sich gelassen zu haben. In Zeiten von Staatsschuldenkrisen scheint nichts so attraktiv für die Altersvorsorge wie die eigenen vier Wände. Von Überhitzungstendenzen ist auf dem deutschen Markt nur vereinzelt etwas zu spüren.

Solche Titel verliert man gern einmal. Noch vor rund 15 Jahren galt Deutschland als „Europameister“ bei den Preisen für Einfamilienhäuser, während etwa die Niederlande oder Großbritannien als günstig galten. Mittlerweile aber hat sich das Blatt gewendet. Nach Berechnungen der Landesbausparkassen (LBS) waren Eigenheime 2011 in vielen anderen Ländern Europas teurer als in Deutschland. Rund die Hälfte mehr kostete das durchschnittliche Einfamilienhaus bei den niederländischen Nachbarn. Auf 23 % bis 35 % belief sich der Preisaufschlag in Großbritannien sowie in Frankreich. „Potenzielle Wohneigentümer finden in Deutschland derzeit die besten Kaufbedingungen vor“, resümieren die LBS-Experten.

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Zwischen Hoffen und Bangen

Stahl: Die Branche ist eine Schlüsselindustrie in Deutschland – nicht nur für etablierte Hightech-Produkte wie Maschinen und Anlagen, sondern auch für die Megatrends der Zukunft wie Mobilität oder Energieeffizienz. Das spricht eigentlich für eine weiter steigende Nachfrage. Doch die Abschwächung der Weltwirtschaft, der Stahlboom in China und der bevorstehende Beitritt Russlands zur WTO werden zu Überkapazitäten führen, die nach Lösungen verlangen.

Die Stahlindustrie gehört zu den wichtigsten Branchen Deutsch­lands und steht beispielsweise beim Maschinenbau sowie bei der Metall- und Elektroindus­trie am Beginn der Wertschöpfungskette. Aber auch mit Blick auf die Mega­trends unserer Zeit – Mobilität, Energieeffizienz, Zugang zu Ressourcen wie Wasser und Energie – wird nach Heinz-Jörg Fuhrmann, Vorsitzender des Vorstands der Salzgitter AG, deutlich, dass Stahl gerade beim Klimaschutz eine Schlüsselrolle zukommt.
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Eine wunderbar kühle Freundschaft

Verflechtungen: Obama und Merkel – zwei Kopfmenschen mit Außenseiterseelen. Um der amerikanischen Krise Herr zu werden – und seine Wiederwahl nicht zu gefährden –, drängt Obama die deutsche Kanzlerin zu einer massiven Ausgabenpolitik. Doch „Änschela“ verfolgt eine andere Strategie.

Sie gehören zwar unterschiedlichen politischen Lagern an, aber eigentlich könnten sich Barack Obama und Angela Merkel ganz gut verstehen. Er ist ein Afroamerikaner exotischer Herkunft (aufgewachsen auf Hawaii und Indonesien), sie ist eine ostdeutsche Frau an der Spitze ­ei­ner überwiegend westdeutschen Männerriege.
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Italodeutsche Hochzeit

Kooperation: Steuern, Gewerkschaften, Bürokratie – die italienische  Wirtschaft hat viele Probleme. Die Vereinbarung zwischen dem italienischen Mittelstandsverband Apindustria und dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) soll den Austausch verbessern. Der WirtschaftsKurier sprach mit Mario Ohoven, Präsident des BVMW, und Maurizio Casasco, Präsident von Apindustria.


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Was will Hollande?

Nach der Wahl: Frankreichs Wirtschaft ist in einer schwierigen Lage. Doch was will der neue französische Präsident? Und was bedeutet das für Deutschland und Europa? Darian Heede von der M. M. Warburg Bank analysiert die Situation. mehr...
 

Verwirrende Signale

Europa: Soll Griechenland raus aus der Eurozone oder drinbleiben? Wiedereinführung der Drachme oder nicht? Sparen oder mehr Schulden? Führt das zu Wachstum oder in die Inflation? Und inmitten all der Fragen gedeiht die deutsche Wirtschaft. mehr...
 

Ein Parfüm aus Transparenz und Schwarzpulver

Kommentar von Rainer Bonhorst
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Sprachprobleme

Falscher Hochmut: Bei den Eidgenossen kommen deutsche Belehrungsversuche nicht gut an. Mit „Schwyzerdütsch“ in Schweizer Behörden als Konsequenz würde der Schuss wohl nach hinten losgehen. mehr...
 

Deutschlands Führungskräfte wollen Energieministerium

Versorgung: Führungskräfteverband sieht in einem eigenständigen Energieministerium auf Bundesebene die Grundlage für eine schnelle Energiewende.
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Putins Land

Russland hat gewählt: Der Mangel an Demokratie ist immer noch eklatant. Dennoch macht das Versprechen von stabilen Verhältnissen den alten und neuen russischen Präsidenten zu einem wichtigen Partner für die deutschen Unternehmen.
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Mehr Macht für den Mittelstand

Kleine und mittlere Unternehmen: In Deutschland ist die Verbandslandschaft für den Mittelstand sehr zersplittert. Es gibt rund 200 Vertretungen für kleine und mittlere Firmen. Doch der Mittelstand muss mit einer Stimme sprechen – in Berlin und in Brüssel. Interview mit Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) und des europäischen Dachverbands des ­Mittelstands (CEA-PME).
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England ist keine Insel

Wirtschaft: Selbst wenn sich England manchmal gern von der EU losreißen will – das wäre nur um den Preis des Niedergangs möglich. Zu eng sind die Verflechtungen. Und gerade die britische und die deutsche Wirtschaft brauchen sich in der Krise. mehr...
 

Diese Krise ist nicht anders

Weltwirtschaft: Die aktuelle Krise folgt ähnlichen Mustern wie vorhergehende, meint Prof. Joachim Scheide, Leiter des Prognose-Zentrums am Institut für Weltwirtschaft (IfW). Zwar hat sich die Konjunktur rasch ­erholt, doch das Vorkrisenniveau ist noch lang nicht erreicht. Aber das ist nicht das einzige Problem: Die Risiken für einen Einbruch wie nach Lehman sind hoch.
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