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Investitionen in die Zukunft

Alle Unternehmen wünschen sich leistungs­fähige, engagierte und motivierte Beschäftigte. Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist die Gesundheit der Mitarbeiter. Geht es also darum, die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft eines Unternehmens zu fördern, ist betriebliche Gesundheitsförderung von großer Bedeutung.

Zum Erhalt der Gesundheit seiner Beschäftigten kann jeder Betrieb beitragen. Insbesondere große Unternehmen haben bereits erfolgreich Präventionsansätze eingeführt. In den kleinen und mittelständischen Unternehmen ist die betriebliche Gesundheitsförderung weniger verbreitet.

Dass Betriebe nicht alle ihre Ressourcen nutzen, muss sich ändern. Gerade auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in Deutschland sind Investitionen in die Gesundheit der Mitarbeiter nicht nur Investitionen in die Zukunft unserer Gesellschaft, sondern auch in die Zukunft der Unternehmen selbst. Die Zahl der Erwerbstätigen wird in den nächsten Jahren zurückgehen und gleichzeitig wird das Durchschnittsalter der Beschäftigten steigen. Betriebliche Gesundheitsförderung kann dazu beitragen, die Auswirkungen der demogra­fischen Entwicklung auf unsere Volkswirtschaft und unsere Sozialversicherungssysteme abzumildern. Darüber hinaus gewinnt betriebliche Gesundheitsförderung aber auch bei der Personalgewinnung zunehmend an Bedeutung.

Die Gesundheit der Mitarbeiter ist ein Ziel, an dem sich alle Akteure im Unternehmen beteiligen können und sollten. Es fängt bei einer gesunden Kantinenkost an, mit der Übergewicht und die damit verbundenen Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermieden werden können. Rückenschonende „Bewegungsangebote für zwischendurch“ beugen Erkrankungen des Bewegungsapparats vor. Ferner können die Umgestaltung von Arbeitsabläufen und Kurse zum Stressmanagement zum Erhalt der psychischen Gesundheit beitragen.

Kleine Veränderungen können oftmals schon Großes bewirken. Gesundheitliche Probleme, die zum Beispiel durch einseitige körperliche Belastungen, langes Sitzen oder psychischen Stress verursacht werden, können nicht selten schon vor ihrer Entstehung verhindert werden.

Ansprechpartner für die Unternehmen in der betrieblichen Gesundheitsförderung sind die gesetzlichen Krankenkassen. 2011 haben sie für Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und zur Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren rund 42 Mio. Euro aufgewendet.

Im Rahmen der Initiative „Unternehmen unternehmen Gesundheit“ zeigt das Bundesministerium für Gesundheit internetgestützt den kleinen und mittelständischen Unternehmen anhand vieler Beispiele, wie das Thema Gesundheitsförderung in Betrieben umgesetzt werden kann. Die vorgestellten Modelle sind ein gutes Beispiel, wie eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und den Präventionsexperten der Krankenkassen zum Nutzen aller Beteiligten funktionieren kann.

Daniel Bahr,
Bundesminister für Gesundheit


Artikel vom: 2012-09-30 12:49:00
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