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Stadtwerke 2.0

Mainova | Der hessische Versorger setzt auf erneuerbare Energien und flexiblere Geschäftsmodelle

Die Energieversorgung von morgen ist in der aktuellen politischen Debatte äußerst brisant. Allerdings sind Energiedienstleister wie die Mainova AG in ihrer strategischen Ausrichtung auf die Zukunft vorbereitet. Ein mögliches Szenario macht beispielsweise aus dem Stromkunden gleichzeitig einen Stromlieferanten. Ein weiteres Szenario sieht vor, dass unsere Autos zukünftig Strom tanken anstatt Benzin. Für die Mainova steht in jedem dieser Szenarien fest: Die Energieversorgung wird regenerativ, effizient und dezentral sein.

Wer aktiv den klimaschädlichen CO2-Ausstoß vermindern will, muss die Entwicklung von erneuerbaren Energien vorantreiben und effiziente Erzeugungstechnologien fördern. Die Strategie der Mainova trägt dieser Tatsache bereits heute Rechnung. Bei Investitionen in erneuerbare Energien bietet aus technischer Sicht die Windkraft große Entwicklungsmöglichkeiten. Ende 2009 hat die Mainova daher den Einstieg in die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen vollzogen und wird auch in Zukunft in geeignete Windparkprojekte investieren. Hocheffizient und klimaschonend ist zudem die Erzeugung von Strom und Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Der Mainova-Strategie folgend sollen bis ins Jahr 2015 mehr als 25% des selbst erzeugten Stroms in KWK-Anlagen entstehen.

Erneuerbare Energien und effiziente Erzeugungsstrategien weisen den Weg in die intelligente Energieversorgung von morgen. Doch bevor es so weit ist, müssen in einem ersten Schritt die passenden Strukturen geschaffen werden. Dabei sorgen neue Technologien, wie beispielsweise private Photovoltaik-Anlagen oder Blockheizkraftwerke, für eine neue Rollenverteilung. Blockheizkraftwerke (BHKW) folgen, wie die großen Heizkraftwerke, dem KWK-Prinzip. Wird in der Anlage im Keller mehr Wärme produziert, als sie der Hausbesitzer benötigt, wird diese in Strom umgewandelt und in die öffentlichen Netze eingespeist. Durch Photovoltaik oder BHKW erzeugter Strom wird vom Energieversorger gekauft und weiterverteilt. „Energieversorger wie die Mainova werden sich dahingehend auf flexiblere Geschäftsmodelle umstellen“, ergänzt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstandes der Mainova. Die Rollen von Kunde und Lieferant wechseln sich demnach ab. Eine wesentliche Voraussetzung für diese Vision sind intelligente Netze, sogenannte Smart Grids.

Wie bereits beschrieben, wird der Energieversorger von morgen zunehmend zum Energiedienstleister, der seine Kunden auch darin unterstützt, Effizienzpotenziale auszuschöpfen. Intelligente Stromzähler (Smart Meters) sind ein entscheidender Schritt in diese Richtung. Bei der Mainova AG sind die digitalen Messgeräte bereits im Einsatz. Sinn und Zweck dieser Smart Meters ist, dass der Kunde seinen Verbrauch von jedem internetfähigen PC aus stets im Blick hat – auf Wunsch sogar per App auf dem iPhone. Mit dem Drei-Zonen-Tarif der Mainova „iVis SparzeitPlus“ können auf diese Weise Einsparungen von bis zu 10% erzielt werden.

Mit Elektroautos auf Zukunftskurs
Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Elektroautos das Fortbewegungsmittel der Zukunft werden. Doch bieten batteriebetriebene Fahrzeuge noch ganz andere Möglichkeiten: An das intelligente Stromnetz angeschlossen könnten sie zu Zwischenspeichern von Strom werden. Wird bei geringer Nachfrage viel Energie aus Wind und Sonne ins Netz gespeist, kann diese dann so lange in der Autobatterie gespeichert werden, bis der Bedarf wieder steigt. Ein weiterer Pluspunkt der Elektrofahrzeuge ist deren Klimabilanz. Die Mainova ist daher gemeinsam mit der Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding aktiv daran beteiligt, den Verkehr in Frankfurt und der Region buchstäblich „unter Strom“ zu setzen. Damit den E-Fahrzeugen nicht der „Sprit“ ausgeht, werden in der Fläche Stromtankstellen installiert. Hierbei geht es konsequent um eine zukunftsfähige und elektromobile In­frastruktur. Ein weiteres Ge­schäfts­modell für das Stadtwerk der Zukunft.

Artikel vom: 2011-06-25 17:09:00
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